Ein abgebrochener Zahn auf dem Jakobsweg
400 km zu Fuß. Kein Zahnarzt in Sichtweite. Und eine Frage, aus der Denticor entstand.
Camino de Santiago, 2017
400 km zu Fuß durch Spanien. Irgendwo auf diesem Weg hat alles begonnen.
Im Jahr 2017 ging ich den Camino de Santiago — eine Fußpilgerreise durch Spanien. Hunderte Kilometer zu Fuß, einige Wochen unterwegs, jeden Tag nur Rucksack, Weg und die nächste Etappe.
Irgendwo mitten auf dem Weg ist mir ein Zahn abgebrochen.
Wenn Sie jemals einen sichtbaren Zahn verloren haben, wissen Sie, wie sich das anfühlt. Man hört auf, natürlich zu lächeln. Beim Sprechen verdeckt man den Mund. Selbst normaler Kontakt mit Menschen wird plötzlich unangenehm. Und ich war weit weg von zu Hause, ohne Möglichkeit einer schnellen Behandlung und ohne einfache Lösung.
Genau dort entstand die Frage, aus der später Denticor wurde: Kann man eine einfache, provisorische und verwendbare Lösung für einen Menschen schaffen, der nicht ohne Zahn bleiben möchte, bis er eine endgültige Versorgung bekommt?
Gespräche, aus denen die Idee entstand
Pause in Galicien
Rucksack, Kaffee, Aussicht. Bei einer solchen Pause begann das Gespräch, aus dem Denticor entstand.
Palas de Rei
Nächste Etappe, weitere Kilometer und weitere Stunden Diskussion beim Gehen.
Während des Camino traf ich einen Arzt aus dem Bereich der Oralchirurgie und Implantologie. Unterwegs sprachen wir wiederholt darüber, wie Zähne funktionieren, welche Kräfte auf sie wirken und welche Anforderungen eine provisorische Lösung erfüllen müsste, die ein Mensch selbst anwenden kann.
Aus einer zufälligen Diskussion wurden weitere Kilometer Gespräche. Wir diskutierten, was eine solche Lösung können müsste, was bereits zu viel wäre, wo die Grenzen liegen und was nur eine vorübergehende Überbrückung bis zur endgültigen Behandlung bleiben muss.
Er brachte den medizinischen Blick auf Funktion und Grenzen ein. Ich dachte darüber nach, wie man etwas Praktisches, Einfaches und für den normalen Menschen Verfügbares schaffen kann.
Die Idee für Denticor begann nicht in der Kanzlei. Sie begann auf dem Weg in Spanien.
Santiago de Compostela
Das Ziel der Reise. Aber die Idee, die unterwegs entstand, war erst am Anfang.
Von der Idee zum Produkt
Nach der Rückkehr nach Košice begann ich, verschiedene Materialien, Formen und Fixierungsprinzipien zu testen. Das Ziel war klar: eine Lösung finden, die zuverlässig hält, ästhetisch akzeptabel ist und weder auf Kleber noch auf Zement basiert.
Erster Prototyp
Anfänge der Entwicklung — Suche nach der richtigen Form und Fixierungsmethode.
Po Monatoch vývoja
Mechanické Verkeilung namiesto lepenia.
Nach Monaten der Entwicklung und des Testens entstand das Prinzip der mechanischen Verkeilung — eine Befestigungsmethode auf Basis mechanischer Fixierung statt Kleben. Allmählich wurde aus der Idee ein reales Produkt.
Im Jahr 2018 wurde Denticor auf den Markt gebracht.
Das Prinzip der mechanischen Verkeilung und die DentiFlex-Technologie haben wir in Košice entwickelt. Ohne Kleber und ohne Zement.
Sehen Sie, wie das Denticor-Prinzip funktioniert →Denticor heute
Michal Spišák
Gründer von Denticor
Denticor ist seit 2018 auf dem Markt. Wir stellen es in der Slowakei in unserem Unternehmen Sciéntio Laboratories her. Wir sind in der Slowakei, in Tschechien und in Deutschland tätig.
Das Team hinter Denticor
Ein Produkt entsteht nicht aus dem Nichts. Auch wenn Denticor mit einer einzigen Frage auf dem Camino begann, steht heute ein konkretes Team dahinter — Content-Autor, Produktentwickler und zwei erfahrene Pharmazeutinnen, die gesundheitssensible Formulierungen und Materialdaten fachlich prüfen.
Ing. Michal Spišák
Gründer von Denticor
Entwickler der DentiFlex-Materialien
Autor obsahu und Anleitungov
Sciéntio Laboratories
PharmDr. Marianna Žitňanová, PhD.
Fachliche Beraterin
Apotheke Torysa Košice
Arzneimittelforschung und -entwicklung
15 Jahre Praxis
Mgr. Mária Spišáková
Fachliche Beraterin
Apotheke Torysa Košice
Klinische Pharmazie
40 Jahre Praxis
Mehr darüber, wie die Inhaltsüberprüfung abläuft, erfahren Sie auf der Seite Redaktionellen und fachlichen Politik.
Denticor ist keine dauerhafte Lösung. Es ist ein provisorisches ästhetisches Hilfsmittel — eine Überbrückung für die Zeit, bis Sie eine dauerhafte Versorgung bekommen. Wir empfehlen, den Zahnarzt aufzusuchen, sobald es möglich ist. Aber bis dahin? Bis dahin müssen Sie nicht ohne Zahn herumlaufen.
Fehlt Ihnen ein Zahn?
Die Diagnose bewertet Ihre Situation und erstellt eine Anleitung genau für Sie.
Mo–Fr 8:00–18:00
Inhalt und ausgewählte fachliche Formulierungen wurden redaktionell und fachlich mit PharmDr. Marianna Žitňanová (Forschung und Entwicklung von Arzneimitteln, 15 Jahre Praxis) und Mgr. Mária Spišáková (Klinische Pharmazie, wissenschaftliche Forschung und Entwicklung, 40 Jahre Praxis) konsultiert.
